HAZ - Leserbrief Roland Lemke

Erstellt am 03. Dezember 2009


Eine Zurücknahme dieser Aussage und eine öffentliche Entschuldigung hierzu wären meines Erachtens mehr als angezeigt. Ich bedauere auch, dass in dem Zeitungsbericht nichts davon gesagt wird, dass die beiden anwesenden Herren, Präsident Herr Möllring und Vorsitzender Herr Altmann, sich von dieser Äußerung distanziert hätten. Ist das ein neuer Umgangsstil zwischen den Sportvereinen?

Wie nicht zuletzt in vielen Zeitungsberichten zu lesen war, ist unser Verein, die DJK Blau-Weiß Hildesheim, in einer misslichen Lage. Trotz großartiger Versprechen seitens der Verwaltung der Stadt Hildesheim und der Politik mussten wir auf eine neue Platzanlage umziehen, auf der aber auch gar nichts für eine gute Durchführung unseres Sports gerichtet war. Den Platz des Gehörlosen SV haben

wir mit Pachtvertrag ab dem 1. August 2009 übernommen. Die Tennisanlage übernehmen wir laut unterschriebenem Pachtvertrag zum 1. Januar 2010.

Noch sind wir ohne eigenes Klubhaus an der neuen Platzanlage und auch die Tennisabteilung soll und muss auf ein eigenes Tennishäuschen (auf der alten Anlage an der Pappelallee vorhanden) in Zukunft verzichten. Wir sind also in einem Dilemma. Verwaltung und Politik hatten uns in der Vergangenheit mehrfach zugesagt, bei einem Umzug soll sich der Verein verbessern, auf keinen Fall verschlechtern. Mehrere Sportvereine hatten uns bei der Umsiedlung Unterstützung zugesagt. Auch Eintracht Hildesheim. Sieht am

Ende die Unterstützung etwa so aus, dass man möglichst viele Abteilungen und Mitglieder dem eigenen Verein einverleiben will? Um das gute Miteinander der Vereine zu erhalten, erwarte ich von den Eintracht-Verantwortlichen eine Berichtigung und Entschuldigung für die Aussage ihres Präsidiumsmitglieds Bettels.

ROLAND LEMKE, VORSITZENDER DER
DJK BLAU-WEISS HILDESHEIM